Weitere Fördermöglichkeiten

28.05.2020 BAFA - vereinfachtes Antragsverfahren gestoppt

Bereits am 20.05. informierten wir Sie über mögliche Einschränkungen bei der Förderung von Beratungsleistungen der BAFA.

Auf der Website der BAFA befindet sich seit heute folgende Meldung:

"Das BAFA hat für das attraktive Fördermodul für Corona-betroffene Unternehmen mehr Anträge erhalten als an Haushaltsmitteln zur Verfügung gestellt werden konnte.

Die Corona-Krise stellt Deutschland vor beispiellose Herausforderungen. Die Rahmenrichtlinie zur Förderung unternehmerischen Know-hows wurde deshalb um ein Modul zur schnellen und unbürokratischen Förderung der Unternehmensberatung für Corona-betroffene Unternehmen und Freiberufler erweitert. Die Nachfrage nach dieser Förderung hat alle Erwartungen weit übertroffen. Mehrere zehntausend Unternehmen haben Anträge gestellt. Zahlreichen KMU kann dadurch geholfen werden, individuelle Wege aus der Krise zu finden.

Aufgrund der großen Nachfrage sind die für dieses spezielle Fördermodul vorgesehenen Mittel bereits ausgeschöpft, es können auch keine zusätzlichen Mittel zur Verfügung gestellt werden. Die Förderung aus dem Corona-Sondermodul wurde deshalb vorzeitig eingestellt. Daher können vorerst nur Anträge bewilligt und die Förderung an den Berater ausgezahlt werden, die bereits eine Inaussichtstellung erhalten haben. Die Voraussetzungen hierfür sind außerdem, dass Sie einen förderfähigen Verwendungsnachweis eingereicht haben und ausreichend Haushaltsmittel zur Verfügung stehen.

Wenn Sie noch keine Inaussichtstellung erhalten haben, werden Sie ggf. in den kommenden Monaten in einem Nachrückverfahren berücksichtigt. Auch in diesem Fall gilt, dass ausreichend Haushaltsmittel vorhanden sein müssen.

Die anderen Module zur Förderung unternehmerischen Know-hows ermöglichen weiterhin geförderte Beratungen zu günstigen Konditionen. Diese Module werden unverändert fortgeführt und stehen Unternehmerinnen und Unternehmern weiter zur Verfügung."

Was bedeutet das? Sie können nach wie vor Anträge auf Förderung unternehmerischen Know-hows stellen, allerdings muss ab sofort wieder der normale, „bürokratischere“ Weg gegangen werden - ein kostenloses Informationsgespräch vor Antragstellung ist beispielsweise Pflicht.

Zudem besteht kein Anspruch mehr auf eine 100 %ige Förderung - in der Region Lüneburg z.B. beträgt der Fördersatz nur noch 60 - 90 % der maximal förderfähigen Beratungskosten (4.000 € bei Jungunternehmen, 3.000 € bei allen anderen Unternehmen).

Das Programm „Förderung unternehmerischen Know-hows“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

20.05.2020 Einschränkungen bei der Förderung von Beratungsleistungen

Leider gibt es erneut unerfreuliche Meldungen zu den Förderungen im Rahmen der Corona-Krise.
Die IHK teilte gestern Folgendes mit:

Einschränkungen beim BAFA-Förderprogramm für Unternehmensberatung
Aufgrund des hohen Antragsaufkommens sowie Betrugs-Verdachtsfällen hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) den Corona-Programmzweig vorerst gestoppt. Das Programm bot Unternehmen, die aufgrund der Corona-Pandemie in eine Schieflage geraten sind, einen 100-Prozent-Zuschuss für die Unternehmensberatung für Wege aus der Unternehmenskrise. Die klassischen Angebote mit Eigenanteil können aber weiter beantragt werden.
Quelle: IHK E-Mail vom 19.05.2020

Wir haben daraufhin das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle direkt angerufen und dort folgende Auskunft erhalten:

„Die Aussage der IHK ist nicht ganz korrekt. Es gibt keinen Fördermittelstopp, es werden nur keine Inaussichtstellungen mehr verschickt, d.h. es wird keine Erlaubnis mehr für einen Beratungsbeginn gegeben. Aktuell ist beim Wirtschaftsministerium in Klärung, wie viele Fördermittel überhaupt noch zur Verfügung stehen, wie viele Betrugsfälle es gab etc. Es wird durch das BAFA lieber vorher „die Reißleine gezogen“, bevor Versprechungen gemacht werden und die Fördermittel letztendlich nicht gezahlt werden können. Wie lange die Prüfung beim Wirtschaftsministerium noch andauert und ob/ab wann wieder Inaussichtstellungen verschickt werden, kann nicht gesagt werden. Bei Unternehmen, die bereits eine Inaussichtstellung erhalten haben, darf trotzdem mit der Beratung begonnen werden, die Kosten werden erstattet.“

Sofern Sie einen Antrag gestellt haben und noch keine Inaussichtstellung erhalten haben, sprechen Sie uns bitte an. Es gibt dann noch die Möglichkeit ein anderes Förderprogramm beim BAFA auszuwählen (Teilförderung).

Sofern Sie einen Antrag gestellt haben und eine Inaussichtstellung erhalten haben, gehen wir - Stand heute - davon aus, dass Sie Ihre Förderung auch erhalten. Sicher ist dies angesichts der häufigen „Kurswechsel“ der Wirtschaftsministerien (Länder und Bund) allerdings nicht.

15.04.2020 Neue Erkenntnisse zum Antrag auf Förderung einer Beratung beim BAFA

Unsere informellen Gespräche mit der BAFA haben ergeben, dass die Förderung von Beratungsleistungen in der Coronakrise erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung - unter Umständen sogar erst nach Ankündigung der Förderung - möglich ist.

Um eine möglichst hohe Abdeckung der durch die Beratung der Abwehrmaßnahmen rund um die Coronakrise entstehenden Kosten zu erreichen, empfehlen wir Ihnen daher, den Antrag - sofern noch nicht gestellt - sehr kurzfristig zu bearbeiten. Leider können wir Ihnen die Antragstellung selbst nicht abnehmen.

Sofern Sie im Zuge der Antragstellung aber Hilfe benötigen, rufen Sie uns gerne an. Wir versuchen dann, den Antrag mit Ihnen gemeinsam via Telefonkonferenz zu bearbeiten.

Um die Förderung zu erhalten, gehen Sie bitte wie folgt vor (s. auch unsere Informationen zum Thema vom 14.04.2020):

  1. Die Förderung beantragen Sie unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

  2. Tragen Sie im Antrag unsere Berater ID 152 785 ein

  3. Senden Sie uns den Antrag und die Ankündigung der Förderung zu

14.04.2020 Ausfüllhilfen zum Antrag auf Förderung einer Beratung beim BAFA

Im Rahmen der Registrierung beim BAFA erreichten uns heute früh Fragen nach der zutreffenden Eingabe der sog. Leitstelle:

Die Leitstelle kann an sich „frei“ gewählt werden. Die Leitstelle ist nur dafür da, eine „Vorprüfung“ des Antrages durchzuführen. Alle Leitstellen müssen den Antrag anhand der gleichen Prinzipien prüfen. Nach der „Vorprüfung“ wird der Antrag dann ans BAFA weitergeleitet.

Unsere Empfehlung:

- DIHK Servicegesellschaft: für alle IHK – Mitglieder

- Zentralverband des Deutschen Handwerks: für Handwerksbetriebe und handwerksähnliche Betriebe

- Leitstelle für Gewerbeförderung: für alle anderen


Weitere Fragen/Ausfüllhilfen:

Durchführender Berater: Holger Bittrich

Corona betroffen (Upload): kurze Erläuterung warum und inwieweit Sie von der Coronakrise betroffen sind (mögliche Gründe: behördlich angeordnete Betriebsschließung; Umsatzausfälle; Verschlechterung der Liquidität durch Verlängerung der Debitorenlaufzeiten/Verkürzung der Kreditorenlaufzeiten; erhöhte Anforderungen der Banken an das Reporting wegen verschlechterter Bonität in Folge der Coronakrise; Forderungsausfälle durch Coronakrise; Notwendigkeit zur Erstellung eines kurz- und mittelfristigen Finanzplanes aufgrund der Coronakrise; Auswirkungen durch Kurzarbeit; … usw.)

Unsere Empfehlung: Schildern Sie in drei Sätzen, warum Sie durch die Coronakrise beroffen sind.

Wirtschaftszweigklassifikation: Im Rahmen der Bearbeitung des Antrages werden Sie nach dem Wirtschaftszweig gefragt, in dem Sie tätig sind. Bitte ermitteln Sie diesen im Vorfeld unter: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Klassifikationen/_inhalt.html

14.04.2020 Das Antragsverfahren zur Förderung einer Beratung im Rahmen der Corona-Krise

Wie bereits letzte Woche mitgeteilt, besteht die Möglichkeit, Kosten, die im Rahmen der Beratung durch uns im Rahmen der Coronakrise entstehen (allgemeine Beratung, Beratung zu Abwehr- und Fördermaßnahmen; Beratung zur Kreditaufnahme, usw.) durch das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) bis zur Höhe von 4.000,00 € fördern zu lassen.

Um die Förderung zu erhalten, bitten wir Sie, folgende Schritte auszuführen:

  1. Beantragen Sie die Förderung unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

  2. Tragen Sie im Antrag unsere Berater ID 152 785 ein

  3. Eine Leitstelle prüft Fördervoraussetzungen und versendet an Sie ein Schreiben mit unverbindlicher Ankündigung der Förderung

  4. Anschließend können Sie mit uns einen Beratervertrag abschließen und die Beratung kann beginnen

  5. Unsere Rechnung für die entstandenen Beratungskosten wird direkt von der BAFA als Bewilligungsbehörde ausgeglichen. Lediglich die Vorsteuer aus unserer Rechnung wird durch Sie bezahlt und anschließend vom Finanzamt erstattet. Eigenbeiträge fallen nicht an.

Da wir nicht wissen, ob der „Fördertopf“ unendlich groß ist, empfehlen wir Ihnen, den Antrag im Laufe dieser Woche zu stellen.

Die Ankündigung der Förderung durch das BAFA (Punkt 3) senden Sie uns bitte per E-Mail oder Fax zu.

07.04.2020 Bis zu 4.000 € Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler (BMWi)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 € ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen traten am 3.4.2020 in Kraft und gelten befristet bis Ende 2020.

Mit den geänderten Förderbedingungen will das BMWi kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler in der aktuellen Situation unterstützen. Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die die Bundesregierung in der vorigen Woche beschlossen hat. Die Förderung gilt nach ersten Erkenntnissen auch für Beratungsleistungen durch uns.

Unsere Website verwendet Cookies. Per Klick auf „alle Cookies zulassen“ erlauben Sie der Website, neben den für die Funktionalität notwendigen Cookies auch welche für Tracking-Zwecke (Google Analytics) zu verwenden. Mehr zum Thema finden Sie unter Datenschutz.
Details