Weitere Fördermöglichkeiten

15.04.2020 Neue Erkenntnisse zum Antrag auf Förderung einer Beratung beim BAFA

Unsere informellen Gespräche mit der BAFA haben ergeben, dass die Förderung von Beratungsleistungen in der Coronakrise erst ab dem Zeitpunkt der Antragstellung - unter Umständen sogar erst nach Ankündigung der Förderung - möglich ist.

Um eine möglichst hohe Abdeckung der durch die Beratung der Abwehrmaßnahmen rund um die Coronakrise entstehenden Kosten zu erreichen, empfehlen wir Ihnen daher, den Antrag - sofern noch nicht gestellt - sehr kurzfristig zu bearbeiten. Leider können wir Ihnen die Antragstellung selbst nicht abnehmen.

Sofern Sie im Zuge der Antragstellung aber Hilfe benötigen, rufen Sie uns gerne an. Wir versuchen dann, den Antrag mit Ihnen gemeinsam via Telefonkonferenz zu bearbeiten.

Um die Förderung zu erhalten, gehen Sie bitte wie folgt vor (s. auch unsere Informationen zum Thema vom 14.04.2020):

  1. Die Förderung beantragen Sie unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

  2. Tragen Sie im Antrag unsere Berater ID 152 785 ein

  3. Senden Sie uns den Antrag und die Ankündigung der Förderung zu

14.04.2020 Ausfüllhilfen zum Antrag auf Förderung einer Beratung beim BAFA

Im Rahmen der Registrierung beim BAFA erreichten uns heute früh Fragen nach der zutreffenden Eingabe der sog. Leitstelle:

Die Leitstelle kann an sich „frei“ gewählt werden. Die Leitstelle ist nur dafür da, eine „Vorprüfung“ des Antrages durchzuführen. Alle Leitstellen müssen den Antrag anhand der gleichen Prinzipien prüfen. Nach der „Vorprüfung“ wird der Antrag dann ans BAFA weitergeleitet.

Unsere Empfehlung:

- DIHK Servicegesellschaft: für alle IHK – Mitglieder

- Zentralverband des Deutschen Handwerks: für Handwerksbetriebe und handwerksähnliche Betriebe

- Leitstelle für Gewerbeförderung: für alle anderen


Weitere Fragen/Ausfüllhilfen:

Durchführender Berater: Holger Bittrich

Corona betroffen (Upload): kurze Erläuterung warum und inwieweit Sie von der Coronakrise betroffen sind (mögliche Gründe: behördlich angeordnete Betriebsschließung; Umsatzausfälle; Verschlechterung der Liquidität durch Verlängerung der Debitorenlaufzeiten/Verkürzung der Kreditorenlaufzeiten; erhöhte Anforderungen der Banken an das Reporting wegen verschlechterter Bonität in Folge der Coronakrise; Forderungsausfälle durch Coronakrise; Notwendigkeit zur Erstellung eines kurz- und mittelfristigen Finanzplanes aufgrund der Coronakrise; Auswirkungen durch Kurzarbeit; … usw.)

Unsere Empfehlung: Schildern Sie in drei Sätzen, warum Sie durch die Coronakrise beroffen sind.

Wirtschaftszweigklassifikation: Im Rahmen der Bearbeitung des Antrages werden Sie nach dem Wirtschaftszweig gefragt, in dem Sie tätig sind. Bitte ermitteln Sie diesen im Vorfeld unter: https://www.destatis.de/DE/Methoden/Klassifikationen/_inhalt.html

14.04.2020 Das Antragsverfahren zur Förderung einer Beratung im Rahmen der Corona-Krise

Wie bereits letzte Woche mitgeteilt, besteht die Möglichkeit, Kosten, die im Rahmen der Beratung durch uns im Rahmen der Coronakrise entstehen (allgemeine Beratung, Beratung zu Abwehr- und Fördermaßnahmen; Beratung zur Kreditaufnahme, usw.) durch das Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) bis zur Höhe von 4.000,00 € fördern zu lassen.

Um die Förderung zu erhalten, bitten wir Sie, folgende Schritte auszuführen:

  1. Beantragen Sie die Förderung unter https://fms.bafa.de/BafaFrame/unternehmensberatung

  2. Tragen Sie im Antrag unsere Berater ID 152 785 ein

  3. Eine Leitstelle prüft Fördervoraussetzungen und versendet an Sie ein Schreiben mit unverbindlicher Ankündigung der Förderung

  4. Anschließend können Sie mit uns einen Beratervertrag abschließen und die Beratung kann beginnen

  5. Unsere Rechnung für die entstandenen Beratungskosten wird direkt von der BAFA als Bewilligungsbehörde ausgeglichen. Lediglich die Vorsteuer aus unserer Rechnung wird durch Sie bezahlt und anschließend vom Finanzamt erstattet. Eigenbeiträge fallen nicht an.

Da wir nicht wissen, ob der „Fördertopf“ unendlich groß ist, empfehlen wir Ihnen, den Antrag im Laufe dieser Woche zu stellen.

Die Ankündigung der Förderung durch das BAFA (Punkt 3) senden Sie uns bitte per E-Mail oder Fax zu.

07.04.2020 Bis zu 4.000 € Beratungskosten ohne Eigenanteil für KMU und Freiberufler (BMWi)

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert ab sofort Beratungen für Corona-betroffene kleine und mittlere Unternehmen (KMU) einschließlich Freiberufler bis zu einem Beratungswert von 4.000 € ohne Eigenanteil. Die verbesserten Förderkonditionen für die Inanspruchnahme professioneller Beratungsleistungen traten am 3.4.2020 in Kraft und gelten befristet bis Ende 2020.

Mit den geänderten Förderbedingungen will das BMWi kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie Freiberufler in der aktuellen Situation unterstützen. Die Unternehmen sollen in die Lage versetzt werden, Maßnahmen zu entwickeln, um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu begrenzen und sich wieder wettbewerbsfähig aufzustellen. Dieses Modul ergänzt die finanziellen Instrumente, die die Bundesregierung in der vorigen Woche beschlossen hat. Die Förderung gilt nach ersten Erkenntnissen auch für Beratungsleistungen durch uns.

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