Allgemeinverbindliche Informationen zu den Bundesanträgen

08.06.2020 Zweite Soforthilfe des Bundes

Voraussichtlich ab Mitte Juni 2020 soll es eine „zweite Soforthilfe“ des Bundes geben. Für die Antragstellung müssen nach aktuellem Stand die nachfolgenden Punkte beachtet werden:

Wer kann Anträge stellen?
Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu 249 Beschäftigten sowie Soloselbständige und selbständige Angehörige der Freien Berufe im Haupterwerb können die zweite Soforthilfe beantragen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens musste in Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen eingestellt werden. Dies ist der Fall, wenn der Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist.
Außerdem darf sich das Unternehmen vor dem 31. Dezember 2019 gemäß EU-Definition nicht in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben.

Wie hoch ist die Förderung?
Es werden bis zu 50.000 Euro pro Monat für einen Zeitraum von maximal sieben Monate (Juni bis Dezember 2020) gefördert.

Was wird gefördert?
Förderfähig sind Sach- und Finanzaufwendungen des Unternehmens, zum Beispiel

• Mieten und Pachten für Gebäude, Grundstücke und Räumlichkeiten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen.
• Zinsaufwendungen für Kredite und Darlehen
• Finanzierungskostenanteil von Leasingraten
• Ausgaben für notwendige Instandhaltung, Wartung oder Einlagerung von Anlagevermögen und gemieteten Vermögensgegenständen
• Ausgaben für Elektrizität, Wasser, Heizung und Reinigung
• Unverzichtbare Personalaufwendungen
a) Aufwendungen, die zur Betriebssicherung (zum Beispiel Hausmeister, Sicherheitspersonal) oder ausschließlich zur Bearbeitung von Pandemie-bedingten Stornierungen oder Umbuchungen erforderlich sind.
b) Aufwendungen für Personal, für das Kurzarbeitergeld beantragt oder bezogen wird, sind nicht förderfähig. Lebenshaltungskosten oder ein Unternehmerlohn sind ebenfalls nicht förderfähig.

Wie weise ich meinen Umsatzrückgang nach?
Die Umsätze aus dem Jahr 2019 werden unter anderem über Jahresabschlüsse nachgewiesen. Für die im Zeitraum Juni bis Dezember 2020 erwarteten Umsätze gibt das Unternehmen eine Prognose ab.

Bei diesen Informationen handelt es sich um eine vorläufige Aufstellung - das Antragsverfahren befindet sich aktuell noch in der Abstimmung.

Sobald offiziell Anträge auf die zweite Soforthilfe des Bundes gestellt werden können, informieren wir Sie selbstverständlich erneut.

01.04.2020 Das Antragsverfahren Bund steht in den Startlöchern

Die Corona-Hilfen der Länder und des Bundes sind in den letzten zwei Tagen in einigen Bundesländern (z.B. Niedersachsen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen) noch einmal geändert worden bzw. werden in den nächsten Tagen geändert (Bremen, Schleswig Holstein). Hierzu möchten wir Ihnen nachfolgend einen kurzen Überblick geben:

Niedersachsen: vgl. bereits übersandte Sonderinformation von heute für unsere Mandanten in Niedersachsen: Zusammenfassung der Bundes- und Landesmittel; detaillierte Darstellung der Aufwendungen und Einnahmen mit dem Erschwernis diverser unbestimmter Begriffe im Förderantrag

Hamburg: seit 30.03.2020 klar definiertes Verfahren als Kombination aus Landes- und Bundesmitteln mit sehr detaillierten Angaben (u.a. Mitarbeiterliste mit Namen und Adressen) sowie Berechnungen

Bremen: Verweis, dass Anträge zurzeit nicht möglich sind

Schleswig Holstein: Verweis, dass Anträge erst wieder ab dem 02.04.2020 möglich sind Mecklenburg Vorpommern: sehr einfaches, unbürokratisches und transparentes Verfahren mit einfacher Angabe des Liquiditätsbedarfs für 3 Monate

Sachsen: sehr einfaches, unbürokratisches und transparentes Verfahren mit einfacher Angabe des Liquiditätsbedarfs für 3 Monate

Brandenburg: sehr einfaches, unbürokratisches und transparentes Verfahren mit einfacher Angabe des Liquiditätsbedarfs für 3 Monate

Sachsen Anhalt: einfaches, unbürokratisches und transparentes Verfahren mit einfacher Angabe des Liquiditätsbedarfs für 3 Monate

Nach unserer Einschätzung dürften Antragsteller in Mecklenburg Vorpommern, Brandenburg und Sachsen sowie Sachsen Anhalt relativ einfach Zuschüsse erhalten.
Antragsteller in Niedersachsen und Hamburg müssen detaillierte Berechnungen anstellen und werden es deutlich schwerer haben, Zuschüsse zu erlangen. Für Bremen und Schleswig Holstein bleibt dies abzuwarten.

Alle weiteren Informationen zu „Ihren“ Bundesländern und Ihrem Antrag erhalten Sie spätestens in den nächsten 48 Stunden von uns.

31.03.2020 Das Antragsverfahren Bund steht in den Startlöchern

Die Antragsformulare für die Bundesmittel werden über die Förderbanken veröffentlicht. Wir bleiben für Sie insoweit am Ball. Sobald die Formulare verfügbar sind, werden wir mit dem „Antragsverfahren Bund“ starten. Eine Ausnahme bildet Hamburg – hier werden die Landes- und Bundesmittel seit Mitternacht online in einem Verfahren beantragt.

Anträge können bis spätestens zum 31.05.2020 bei der zuständigen Landesbehörde gestellt werden. Eine Kumulierung mit anderen Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist aber zurückzuzahlen.

Der Zuschuss wird bei den Steuervorauszahlungen für 2020 nicht berücksichtigt. Zwar ist der Zuschuss grundsätzlich steuerpflichtig, aber das wirkt sich erst dann aus, wenn die Steuererklärung für 2020 eingereicht werden muss, also frühestens im nächsten Jahr. Nur wenn im Jahr 2020 ein Gewinn erwirtschaftet wurde, wird dann auf den Zuschuss der individuelle Steuersatz fällig.

30.03.2020 Die Antragsformulare für die Bundeszuschüsse sind zurzeit noch nicht veröffentlicht.

Die Antragsformulare für die Bundeszuschüsse sind zurzeit noch nicht veröffentlicht.
Was sich allerdings schon jetzt abzeichnet:

1. Die einzelnen Bundesländer bewilligen in Art und Umfang höchst unterschiedliche CoronaHilfen (für den Fall, dass Sie sich online informieren, müssen Sie immer beachten, aus welchem Bundesland ein Beitrag im Internet und im Bereich Social Media veröffentlicht wurde)
2. Die Zuschüsse sind an Voraussetzungen geknüpft, die unter Umständen - bei wortgenauer Auslegung - heute für den ein oder anderen Unternehmer noch nicht erfüllt sind, in zwei Wochen aber u.U. schon; in diesem Fall stellt sich die Frage, ob ein Antrag heute überhaupt schon zulässig ist (vgl. 3. und 4.)
3. In jedem Antrag wird eine eidesstattliche Erklärung erwartet, dass alle Angaben richtig sind (gemeint ist damit wohl am Tag der Beantragung s. 2.)
4. Da es sich um - wenn auch sehr überschaubare - Subventionen handelt, wird in allen Programmen deutlich auf das Strafgesetzbuch (§ 264 StGB) verwiesen; die Vorschrift regelt die Strafbarkeit von Subventionsbetrug
5. Getoppt wird der Antragswahnsinn durch die Beschränkung der Antragstellung für die Bundeszuschüsse bis zum 31.05.2020, obwohl gerade diese Zuschüsse zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen von drei Monaten zur Verfügung gestellt werden sollten.

Dies bedeutet, Sie werden eventuell vor die Wahl „zwischen Pest und Cholera“ gestellt: Entweder Sie stellen den Antrag erst bei (wortgenauem) Eintritt der Bedingungen und erhalten dann u.U. die Zuschüsse zu spät oder Sie beantragen die Zuschüsse heute, erhalten diese rechtzeitig bei Eintritt des Liquiditätsengpasses, verstoßen aber u.U. gegen die wortgenauen Bedingungen der Vergabe.

Unsere Versuche durch Anfragen in den Wirtschaftsministerien der Länder bzw. im Bund hierzu Aufklärung zu erlangen, ist bisher gescheitert, da alle Mitarbeiter in den Ministerien wegen „Überlastung“ nicht erreichbar sind.

Da wir die genaue aktuelle Situation (exakte Höhe der Liquidität und der Liquiditätsreserven, genauer Umsatzverfall in 03/2020 gegenüber 03/2019, usw.) in Ihrem Betrieb häufig (noch) nicht kennen, werden wir - soweit Sie uns mit der Erstellung der Anträge beauftragt haben - diese nach bestem Wissen und Ihren Vorgaben bearbeiten, werden Sie aber bitten, vor Versand noch einmal zu prüfen, ob der Antrag im Sinne der Richtlinien zutreffend ist.

Für alle die, die den Antrag selbst bearbeiten möchten, empfehlen wir, die vorgenannte Prüfung ebenfalls durchzuführen.

30.03.2020 Die Antragsformulare für die Bundeszuschüsse sind zurzeit noch nicht veröffentlicht.

Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für Soloselbständige, kleine Unternehmen, Freiberufler und Landwirte durch die Länder steht.

Die Bundesgelder stehen den Ländern ab Montag (30.03.2020) zur Verfügung und können von den Ländern abgerufen werden. Damit sollen in den nächsten Tagen Antragstellung und Auszahlung beginnen können. Die Auszahlung soll angeblich schnell und unbürokratisch erfolgen.

Nachfolgend erhalten Sie einen kurzen Überblick mit den wichtigsten Fragen, z.B. wer einen Antrag stellen kann und welche Angaben für die Antragstellung erforderlich sind.

Antragsberechtigte: Soloselbständige, Angehörige der Freien Berufe und kleine Unternehmen einschließlich Landwirte mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalente), die wirtschaftlich am Markt als Unternehmen tätig sind. Sie müssen ihre Tätigkeit von einer inländischen Betriebsstätte oder einem inländischen Sitz der Geschäftsführung ausführen und bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sein.

Umfang der Soforthilfe: Die Soforthilfe dient der Sicherung der wirtschaftlichen Existenz der Unternehmen und zur Überbrückung von akuten Liquiditätsengpässen infolge der Corona-Krise. Unternehmen bzw. Selbständige aus allen Wirtschaftsbereichen mit bis zu 5 Beschäftigten können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 9.000 Euro für drei Monate beantragen, Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 15.000 Euro, ebenfalls für drei Monate.

Nachweis des Liquiditätsengpasses durch Corona-Krise: Der Antragsteller muss versichern, dass er durch die Corona-Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist. Antragstellende Unternehmen dürfen sich nicht bereits am 31.12.2019 in finanziellen Schwierigkeiten befunden haben.

Unbürokratisches Antragsverfahren: Das Soforthilfe-Programm verzichtet bewusst auf ein bürokratisches Antragsverfahren, um eine rasche und unbürokratische Auszahlung zu gewährleisten. Die Angaben zum Antrag müssen aber richtig sein - Falschangaben können den Tatbestand des Subventionsbetrugs erfüllen und zu entsprechenden strafrechtlichen Konsequenzen führen. Anträge können bei den zuständigen Ansprechpartnern in den Ländern in Kürze elektronisch gestellt werden.

Antrags- und Auszahlungsfrist: Anträge sind bis spätestens 31.05.2020 bei der zuständigen Landesbehörde zu stellen.

Kumulierung mit anderen Beihilfen und steuerliche Relevanz: Eine Kumulierung mit anderen Hilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie ist grundsätzlich möglich. Eine Überkompensation ist aber zurückzuzahlen. Damit der Zuschuss jetzt, wenn es wichtig ist, in vollem Umfang den Unternehmen zu Gute kommt, wird er bei den Steuervorauszahlungen für 2020 nicht berücksichtigt. Zwar ist der Zuschuss grundsätzlich steuerpflichtig, dies wirkt sich jedoch erst dann aus, wenn die Steuererklärung für 2020 eingereicht werden muss, also frühestens im nächsten Jahr. Nur wenn im Jahr 2020 ein positiver Gewinn erwirtschaftet wurde, wird dann auf den Zuschuss der individuelle
Steuersatz fällig.

Sofern Sie uns noch nicht mit der Bearbeitung des Antrages beauftragt haben, können Sie dieses jederzeit -spätestens aber bis zum 15.05.2020 (wegen der o. g. Frist zur Einreichung des Antrages bis zum 31.05.2020)- nachholen.

24.03.2020 Kumulation von Landes- und Bundeshilfen

Noch unklar ist, inwieweit die Landes- und Bundeshilfen kumuliert in Anspruch genommen werden können. Für diesen Fall ginge die Hilfe langsam in die richtige Richtung.
Sobald wir neue Informationen haben, erhalten Sie von uns ein Update.

23.03.2020 Die Förderrichtlinien wurden veröffentlicht

Die Entwürfe für die Richtlinien über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von durch die Covid-19-Pandemie in Liquiditätsengpässe geratene kleine gewerbliche Unternehmen und Angehörige freier Berufe (Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen) für Niedersachsen und
Hamburg wurden veröffentlicht.

Um es kurz zu machen: die Richtlinien sind eine große Enttäuschung für alle in der Richtlinie benannten Unternehmen, wenn diese wie geplant umgesetzt werden und insbesondere hinsichtlich der Förderhöhe und/oder dem Förderzeitraum (z.Z. einmalige Förderung) nicht nachgebessert werden.

Wir gehen davon aus, dass die Richtlinien in den übrigen Bundesländern ähnlich enttäuschend aussehen werden. Als Reaktion auf die Entwürfe haben wir verschiedene politische Mandatsträger in Niedersachsen und Hamburg angerufen und darauf hingewiesen, dass die Unterstützung völlig unzureichend ist. Wir hoffen, dass auch andere unserem Beispiel folgen und an den Richtlinien am Ende noch nachgebessert wird.

Es tut uns leid, dass wir zurzeit keine besseren Neuigkeiten für Sie haben.

Landes/-Bundesförderung Niedersachsen

24.04.2020 Corona Soforthilfe Niedersachsen - Auszahlung von Fördermitteln

Einige unserer Mandaten haben - trotz Antragstellung Anfang April - bisher noch keine Soforthilfe von der NBank erhalten.

Wir haben daraufhin heute ein ausführliches Gespräch mit der NBank geführt. Hierbei stellte sich heraus, dass einzelne Anträge fehlerhaft übersendet wurden. „Typische“ Fehler seien nach Auskunft der NBank:

1. Alle drei Formulare (1. Antragsformular 2. Personalausweis mit Unterschrift und 3. Erklärung zu Kleinbeihilfen) wurden ausgedruckt und in einem PDF neu gescannt
2. Es wurde mehr als ein Antrag über die gleiche E-Mailadresse an die NBank versandt (z.B. bei einem Geschäftsführer mit 2 Unternehmen und nur 1 Mailadresse)
3. Es wurde derselbe Antrag mehrfach versendet

Es werden zur Zeit nur Anträge bearbeitet, die ohne Nachfragen „durchlaufen“.

Alle fehlerhaften Anträge werden vermutlich mit einem Ablehnungsbescheid versehen.

Bitte prüfen Sie unbedingt noch einmal, wie Sie die Unterlagen an die NBank eingereicht haben und achten insbesondere auf Folgendes:

1. Nur PDFs als Anlage
2. Jedes Dokument als ein PDF (Antrag, Erklärung zu Kleinbeihilfen, Personalausweis Vor- und Rückseite mit Unterschrift auf einer DIN A4 Seite)
3. An E-Mail Adresse:  antrag@soforthilfe.nbank.de

Unser Tipp: Das Programm der NBank prüft die E-Mail-Adresse des Absenders. Doppelte Einreichungen führen auch hier zu einer manuellen Nachbearbeitung. Bitte übermitteln Sie - sofern möglich - bei einer notwendigen erneuten Einreichung Ihren Antrag von einer anderen E-Mail-Adresse als beim ersten Mal.

24.04.2020 Corona-Hilfe Stadt Lüneburg

Die Hansestadt Lüneburg unterstützt mit dem Härtefallfonds „Wir für Lüneburg“ ortsansässige Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie unverschuldet in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, bei der Wiederaufnahme ihrer Geschäftstätigkeit. Ziel ist es, möglichst vielen bislang gesunden Betrieben mit attraktiven Arbeitsplätzen eine zukünftige Geschäftstätigkeit zu ermöglichen und Liquiditätsengpässe zu kompensieren, um die Attraktivität der Hansestadt Lüneburg als lebenswertes urbanes Zentrum zu bewahren.

Die Mittel des Härtefallfonds sind nachrangig, es ist folglich jeweils zu prüfen, ob die Existenz trotz aller derzeit zur Verfügung stehenden Hilfen (zum Beispiel Zuschüsse des Landes bzw. des Bundes, Liquiditätskredite, Kurzarbeitergeld etc.) nicht gesichert wäre. Der Härtefallfonds „Wir für Lüneburg“ stellt eine ergänzende Förderung dar.

Fristen: Anträge können ab Freitag, 24. April 2020, 12 Uhr bis Montag, 8. Juni 2020, 24 Uhr bei der Hansestadt Lüneburg gestellt werden.

Antragsweg: Bitte laden Sie sich das Antragsformular (PDF-Dokument) herunter. Im Anschluss speichern Sie bitte das Dokument lokal auf Ihrem PC/Tablet/Mobilgerät ab. Das PDF-Dokument ist von Ihnen vollständig elektronisch auszufüllen und muss nicht unterschrieben werden.

Die weiteren Unterlagen, die mit dem Antrag einzureichen sind, werden in digitaler Form benötigt. Sollten diese Ihnen nur in Papierform vorliegen, scannen Sie diese bitte ein bzw. erstellen ein digitales Foto des jeweiligen Dokuments.

Den Antrag senden Sie bitte gemeinsam mit den erforderlichen Anlagen per E-Mail an:

haertefallfonds-hlg@stadt.lueneburg.de

Bitte beachten Sie: Es werden nur digitale Anträge und Antragsunterlagen zugelassen. Die Formate für sämtliche Dokumente sind PDF, JPEG, JPG, PNG. Es sind keine Unterschriften notwendig. Die Kopie des Personalausweises ist ausreichend. Wichtig ist zudem, dass nur originale Dokumente übersandt werden, Links zu Webspaces, zu Dropbox oder ähnlichem können nicht bearbeitet werden.

Weiteres Verfahren nach Antragstellung: Sie erhalten eine Eingangsbestätigung Ihres Antrags an die E-Mail-Adresse zugeschickt, die Sie bei Ihrer Antragstellung genutzt haben.

Nach der Antragstellung wird das Vorliegen der Antragsvoraussetzungen überprüft. Sofern dies bejaht wird, wird der Antrag in das Verfahren der Bewertung übernommen und dort weiterbearbeitet. Über die Anträge wird regelmäßig und zeitnah im Beirat beraten sowie anschließend vom Verwaltungsausschuss entschieden. Das Fristende wird dabei nicht abgewartet, damit eine schnelle Auszahlung der Zuschüsse erfolgen kann. Nach Abschluss des Verfahrens wird der Zuschuss automatisch auf das angegebene Konto überwiesen.

03.04.2020 Welche Vorgaben gehören zu den Sachaufwendungen

Die Vorgaben rund um die Soforthilfe sind erneut überarbeitet und aktualisiert worden.

Wichtigste Neuerungen sind:

  1. Eigene liquide Rücklagen (privat und betrieblich) werden außer Acht gelassen.
  2. Es wird auch die Zahlung offener Warenrechnungen im Sachaufwand (…) gefördert.
  3. Es gibt einen Widerspruch hinsichtlich der Krankenversicherungsbeiträge:
    Auf der einen Seite werden diese als förderfähig (auch unsere Einschätzung) bezeichnet, auf der anderen Seite als nicht förderfähig (vgl. gelbe Markierungen). Wir interpretieren die Veröffentlichungen trotz des Widerspruches so, dass private Krankenversicherungsbeiträge der Selbständigen zum Sachaufwand zählen

Sobald sich Neuerungen ergeben, werden wir Sie wieder informieren

01.04.2020 Überblick über das geänderte Antragsverfahren - Wie läuft die Antragsstellung bei Landes- und Bundesanträgen

Niedersachsen hat die „neuen“ Förderrichtlinien veröffentlicht. Nachfolgend geben wir Ihnen einen Überblick über das geänderte Antragsverfahren:

Fall 1: Es wurde bereits vor dem 31.03.2020 ein Antrag auf die Niedersachsen-Soforthilfe Corona gestellt und eine Bewilligung der NBank erteilt: Es kann nun „zusätzlich“ ein Antrag auf die Bundesförderung gestellt werden. Zu prüfen ist, ob man unter den neuen Voraussetzungen antragsberechtigt ist. Zusammen mit dem bereits erhaltenen Zuschuss darf keine Überkompensation entstehen, das heißt, die Zuschüsse dürfen die zu deckenden Kosten nicht übersteigen.

Fall 2: Es wurde bis zum Stichtag 31.03.2020 (vor Freigabe der neuen Förderrichtlinien) ein Antrag auf die Niedersachsen-Soforthilfe gestellt und noch keine Bewilligung erteilt. Wenn der NBank ein korrekt ausgefüllter, vollständiger Antrag vorliegt und man antragsberechtigt ist, wird dieser weiter unter den zum Zeitpunkt der Antragstellung geltenden Förderbedingungen der Niedersachsen-Soforthilfe Corona bearbeitet. Man erhält dann eine Bewilligung der NBank. Unabhängig davon kann man unter den Bedingungen der Bundesförderung einen zusätzlichen Antrag stellen. Man muss dazu nicht auf die Bewilligung der NBank warten.

Fall 3: Es wurde bisher kein Antrag auf Soforthilfe des Landes gestellt. Zum Start der Bundesförderung haben sich die Förderbedingungen der Landesrichtlinie geändert. Über die bisherige Landesrichtlinie kann man ab der Umstellung der Förderung keinen Antrag mehr stellen! Zu prüfen ist, ob man unter den neuen Fördervoraussetzungen antragsberechtigt ist. Dann kann ein Antrag auf die CoronaSoforthilfe gestellt werden.

Fazit: Die Niedersächsische Landesregierung und die N-Bank haben unseres Erachtens auf ganzer Linie versagt. Erst wurden Mittel pressewirksam zugesagt, jetzt werden diese verrechnet mit den Bundeszuschüssen und damit faktisch „kassiert“. Das Antragsverfahren war und ist von Dilettantismus geprägt: Verspätete Veröffentlichung der Informationen (die meisten anderen Bundesländer waren deutlich schneller). Nicht erreichbare Server wegen Überlastung der ITInfrastruktur („unerwarteter Ansturm“). Nicht erreichbare Hotline wegen Überlastung („so viele Anrufer hatten sie nicht erwartet“). Kompliziertes Antragsverfahren (s.o.). Verarbeitete Anträge – Fehlanzeige. Ausgezahlte Soforthilfen (trotz Monatswechsel) – Fehlanzeige.

31.03.2020 Die Landesanträge werden nun umgestellte auf Bundesanträge

Die angekündigten Hilfsmittel in Form von Zuschüssen durch das Land Niedersachsen wurden gerade „kassiert“. Im Anhang erhalten Sie die aktualisierten Richtlinien, nach denen der Zuschuss aus Niedersachsen auf den Bundeszuschuss angerechnet wird.

Die vollmundigen Ankündigungen aus Niedersachsen sind damit Makulatur. Das ganze Antragsverfahren, welches wir in den letzten Tagen losgetreten haben, wird nun umgestellt auf den Bundeszuschuss.

Alle gestellten Anträge bleiben nach Auskunft der NBank gültig. Der aktuelle Zuschuss des Landes kann noch immer gestellt werden. Bereits ausgezahlte Zuschüsse sollen auf den Bundeszuschuss in voller Höhe angerechnet werden (siehe Anhang Punkt 5.4.). Die NBank wird in den nächsten Tagen alle bisherigen Antragsteller anschreiben und ihnen die Möglichkeit eröffnen, ihren Antrag auf die neuen Richtlinien umzustellen, da diese höher dotiert sind. Die neue Antragsstellung soll nach Angaben der NBank im Verlauf der Woche möglich sein.

Sie erhalten neue Details, sobald wir hierzu genauere Informationen haben.

27.03.2020 NBank Server sind weiterhin überlastet - Antragseinreichung ist nicht möglich

Die NBank schafft es immer noch nicht, Ihre Server auf die stark erhöhten Anforderungen einzustellen. Was die NBank mit „Randzeiten“ meint, bleibt ihr Geheimnis: Unser letzter Aufruf war gestern Abend um 22:15 Uhr, unser erster heute früh um 06:05 Uhr – beide Male mit der Anzeige "Die Serverkapazität ist aktuell ausgelastet. Nutzen Sie hierzu wenn möglich insbesondere die Randzeiten". Nach uns erteilter informeller Auskunft von gestern Abend wird es unter Umständen nun ein „einfaches“ Verfahren mit Download-Möglichkeit für die Antragsformulare geben.

Wir bleiben für Sie dran und informieren, sobald sich etwas verändert.

26.03.2020 Wie läuft die Antragsstellung ab?

Die Server der NBank sind immer noch überlastet. Wir haben in Erfahrung gebracht, dass Niedersachsens Wirtschaftsminister Althusmann zurzeit eine „Sondersitzung“ mit der Leitung der NBank zur Behebung der Probleme hat. Wir hoffen, dass die Serverprobleme kurzfristig behoben werden können.

Parallel haben wir über die örtliche Niederlassung der NBank, den Arbeitgeberverband und die Sparkasse Lüneburg weitere Informationen zur Antragstellung eingeholt.
Zurzeit ist folgendes Verfahren geplant:

Schritt 1 - Registrierung
Sie registrieren sich online bei der NBank als Unternehmer, woraufhin Sie eine Registrierungs- bzw. Antragsnummer erhalten.

Schritt 2 - Antrag

Unter Nutzung der von der NBank zugeteilten Registrierungsnummer soll dann der Antrag auf Zuschuss und/oder Darlehen gestellt werden. Sofern gewünscht, können wir den Antrag - nach Zusendung Ihrer Registrierungsdaten - für Sie stellen. Sollten Sie den Antrag selbst stellen, bitten wir um Verständnis, dass wir Anfragen bzw. Rückfragen,
die sich im Zuge des (Online-)Antragsprozesses bei Ihnen ergeben, unter Umständen nur mit Zeitverzögerung beantworten können. Dies wird erwartungsgemäß zu Friktionen führen, da der Antragsprozess zwangsläufig online durchlaufen werden muss.

Wir haben heute noch einmal versucht auf allen Ebenen (Ministerium, NBank, div. Multiplikatoren) zu intervenieren, um das Antragsverfahren zu vereinfachen und damit zu beschleunigen, wissen aber leider nicht, ob unsere Anregungen Gehör finden werden.

26.03.2020 Die NBank ist „überrascht über das hohe Aufkommen“

Der Dilettantismus der Politiker im Zusammenhang mit der Reaktion und Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Krise kennt keine Grenzen…

Die dringend benötigten Anträge und der daraus resultierende Geldfluss scheitert zurzeit an der Technik. Die NBank ist „überrascht über das hohe Aufkommen“ - unfassbar. Wie so etwas besser geht, zeigt unser Nachbarland Mecklenburg-Vorpommern. Hier haben wir gestern bereits alle Anträge gestellt und versendet.

Es kann sein, dass das Antragsverfahren in Niedersachsen zu allem Überfluss auch noch komplizierter als in anderen Bundesländern ist: Unter Umständen muss sich jedes Unternehmen bei der NBank registrieren und den Antrag selbst online ausfüllen. Wir prüfen dies zurzeit für Sie und berichten im Laufe des Tages.

In jedem Fall bitten wir Sie folgende Unterlagen bereit zu halten:

  1. Gewerbliche Unternehmen:

        - einen Handelsregisterauszug (bei GmbH) oder

        - eine Gewerbeanmeldung

  2. Angehörige der freien Berufe:

        - die Bestätigung der Anmeldung der Selbstständigkeit beim Finanzamt/Nachweis der Umsatzsteuernummer oder
       
        - einen anderen geeigneten Nachweis der Selbstständigkeit (Kammermitgliedschaft etc.)

25.03.2020 Die Antragsstelung bei der NBank ist heute ab 15:00 Uhr möglich

Das Bundesland Niedersachsen wird die Antragsformulare für Zuschüsse anlässlich der Corona-Krise heute ab 15:00 Uhr über die N-Bank veröffentlichen.

Sofern Sie einen Antrag auf Förderung stellen wollen, möchten wir Sie hierbei gerne unterstützen.

Um das Antragsverfahren zu strukturieren, schlagen wir Folgendes vor:

  1. Sie beantragen den Zuschuss und senden uns eine Kopie zu
  2. Sie beauftragen uns mit der Beantragung des Zuschusses und erhalten von uns eine Kopie des Antrags
  3. Sie beantragen keinen Zuschuss

Bitte informieren Sie uns in jedem Fall kurzfristig, wie Sie oder wir gemeinsam vorgehen wollen.

PS: Das Antragsverfahren für die Zuschüsse vom Bund wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020, möglich sein.

Landes/-Bundesförderung Hamburg

31.03.2020 Antrag auf Soforthilfe Hamburg

Die Hamburger Corona – Förderung ist seit Mitternacht online. Das Verfahren unterscheidet sich signifikant von den anderen Bundesländern, da

1. Landes- und Bundesförderung zusammen beantragt werden
2. der Antrag nur komplett online nach erfolgter Registrierung möglich ist

Dies bedeutet für das Antragsverfahren und Ihre Unterstützung durch uns:

1. Sie registrieren sich und senden uns Ihre Login-Daten für das Antragsverfahren sowie eine Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses (notwendiger Bestandteil des Antragsverfahrens)
2. Sie bearbeiten den Antrag Online und wir unterstützen Sie hierbei in einer Online-Sitzung (z.B. über TeamViewer oder nur telefonisch); in diesem Fall vereinbaren Sie bitte einen Telefontermin mit uns
3. Sie bearbeiten den Antrag selbstständig

Bitte teilen Sie uns mit, welche Variante Sie bevorzugen.

Bitte beachten Sie, dass der Antrag bis zum 31.05.2020 gestellt sein muss.

25.03.2020 Informationen zum Antrag auf Soforthilfe Hamburg

Der Hamburger Senat wird die Antragsformulare für Zuschüsse anlässlich der Corona-Krise leider erst ab Montag über die Hamburgische Investitions- und Förderbank veröffentlichen.

Sofern Sie einen Antrag auf Förderung stellen wollen, möchten wir Sie hierbei gerne unterstützen.

Um das Antragsverfahren zu strukturieren, schlagen wir Folgendes vor:

1. Sie beantragen den Zuschuss und senden uns eine Kopie zu

2. Sie beauftragen uns mit der Beantragung des Zuschusses und erhalten von uns eine Kopie des Antrags

3. Sie beantragen keinen Zuschuss

Bitte informieren Sie uns in jedem Fall kurzfristig, wie Sie oder wir gemeinsam vorgehen wollen.

PS: Das Antragsverfahren für die Zuschüsse vom Bund wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020, möglich sein.

Landes/-Bundesförderung Bremen

25.03.2020 Informationen zum Antrag auf Soforthilfe Bremen

Das Bundesland Bremen hat die Antragsformulare zur Corona-Krise veröffentlicht (s. "Formulare").

Sofern Sie einen Antrag auf Förderung stellen wollen, möchten wir Sie hierbei gerne unterstützen.

Um das Antragsverfahren zu strukturieren, schlagen wir Folgendes vor:

1. Sie beantragen den Zuschuss und senden uns eine Kopie zu

2. Sie beauftragen uns mit der Beantragung des Zuschusses und erhalten von uns eine Kopie des Antrags

3. Sie beantragen keinen Zuschuss

Bitte informieren Sie uns in jedem Fall kurzfristig, wie Sie oder wir gemeinsam vorgehen wollen.

PS: Das Antragsverfahren für die Zuschüsse vom Bund wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020, möglich sein.

Landes/-Bundesförderung Mecklenburg-Vorpommern

25.03.2020 Informationen zum Antrag auf Soforthilfe Mecklenburg-Vorpommern

Das Bundesland Mecklenburg-Vorpommern hat als eines der ersten die Antragsformulare zur Corona-Krise veröffentlicht (s. "Formulare").

Sofern Sie einen Antrag auf Förderung stellen möchten, unterstützen wir Sie gerne dabei.

Um das Antragsverfahren zu strukturieren, schlagen wir Folgendes vor:

1. Sie beantragen den Zuschuss und senden uns eine Kopie zu

2. Sie beauftragen uns mit der Beantragung des Zuschusses und erhalten von uns eine Kopie des Antrags

3. Sie beantragen keinen Zuschuss

Bitte informieren Sie uns in jedem Fall kurzfristig darüber, wie wir gemeinsam vorgehen wollen.

PS: Das Antragsverfahren für die Zuschüsse vom Bund wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020, möglich sein.

Landes/-Bundesförderung Schleswig-Holstein

02.04.2020 Antrag auf Soforthilfe Schleswig-Holstein

Das Antragsverfahren in Schleswig-Holstein ist online.

Auch Schleswig-Holstein hat sich für einen eigenen Weg bei der Umsetzung entschieden. Dieser ist leider recht aufwendig, da Sie sich im Portal IB.SH selber registrieren und dann die von uns vorbereiteten Formulare hochladen müssen (s. "Formulare").

Unser Vorschlag zur Vorgehensweise für alle, die uns mit der Antragstellung beauftragt haben:

  1. Sie registrieren sich heute oder morgen im Portal
  2. Wir bereiten Ihnen die Anträge und Anlagen (soweit möglich) vor und senden Ihnen diese zum Upload zu

Wenn Sie Probleme beim Upload haben, können wir versuchen, Sie im Zuge einer TeamViewer-Sitzung zu unterstützen. In diesem Fall rufen Sie uns gerne an.

25.03.2020 Informationen zum Antrag auf Soforthilfe Schleswig-Holstein

Das Bundesland Schleswig-Holstein wird die Antragsformulare für Zuschüsse anlässlich der Corona-Krise über die Investitionsbank Schleswig-Holstein veröffentlichen. Die Veröffentlichung steht zurzeit (leider) noch aus.

Sofern Sie nach Veröffentlichung einen Antrag auf Förderung stellen wollen, möchten wir Sie hierbei gerne unterstützen.

Um das Antragsverfahren zu strukturieren, schlagen wir Folgendes vor:

1. Sie beantragen den Zuschuss und senden uns eine Kopie zu

2. Sie beauftragen uns mit der Beantragung des Zuschusses und erhalten von uns eine Kopie des Antrags

3. Sie beantragen keinen Zuschuss

Bitte informieren Sie uns in jedem Fall kurzfristig, wie Sie oder wir gemeinsam vorgehen wollen.

PS: Das Antragsverfahren für die Zuschüsse vom Bund wird voraussichtlich ab Montag, den 30.03.2020, möglich sein.

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